| Vortragende: | Dr. Barbara Winter, Samuel-Heinicke-Realschule (München) |
| Co-Vortragende: | Dr. Sandra Frach, Gymnasium Gerresheim (Düsseldorf) |
| Weitere Co-Autoren: | Dr. Marlen Grimm (Werkstattschule Rostock/Universität Rostock); Dr. Jochen Scheid (RRPTU Landau) |
| Datum: | Samstag, 28. März 2026 |
| Zeit: | 15:45 ‑ 17:00 Uhr |
| Raum: | SR 6 in E2 4 |
| Beitrags-Nr.: | WF 28-091 |
| Plätze: | noch 29 Plätze frei |
Die Vielfalt von Schulklassen stellt heutzutage hohe Anforderungen an eine Lehrkraft – besonders, wenn es darum geht, Unterrichtsziele bzw. den gemeinsamen Lerngegenstand im Blick zu behalten und zugleich die Sinne der Lernenden zu erreichen. Hier setzt das ILZNAWI-Modell an. Es entstand im Rahmen des ReMi-Projekts („Reckahner Modelle zur inklusiven Unterrichtsplanung“, https://inklusive-didaktik.de/) und beschreibt idealtypische sowie individualisierte, aufeinander aufbauende Lernzugänge – von basal-perzeptiv bis abstrakt. Es verbindet pädagogisch-psychologische und naturwissenschaftsdidaktische Kompetenzmodelle und wurde für die Kompetenzbereiche Fachwissen und Erkenntnisgewinnung ausdifferenziert. Im ReMi-Projekt dient das Modell als gemeinsame Grundlage der Fächer Biologie, Chemie und Physik. Zu zentralen Themen wurden konkrete Stufenmodelle mit Kompetenzformulierungen und passenden Lernangeboten entwickelt – getreu dem Leitsatz: „Jedes Kind ist auf seiner Stufe kompetent“ (Prengel, 2006). Das Modell bietet Lehrkräften Orientierung bei der Unterrichtsplanung, ohne ihren Gestaltungsspielraum einzuschränken. Im Workshop lernen die Teilnehmenden das ILZNAWI-Modell kennen und erproben es anhand bewährter Praxisbeispiele. Abschließend wird demonstriert, wie KI auf Basis des Modells künftig bei der automatischen Generierung passender Lernzugänge und Materialien unterstützen kann – für eine effiziente, vielfältige und inklusive Unterrichtsplanung.