| Vortragende: | Nicole Hecher, Pädagogische Hochschule |
| Co-Vortragender: | Prof. Dr. Sebastian Goreth, Pädagogische Hochschule |
| Datum: | Samstag, 28. März 2026 |
| Zeit: | 15:45 ‑ 16:15 Uhr |
| Raum: | HS III in E2 5 |
| Beitrags-Nr.: | VT 28-086 |
| Hinweis: | Anzahl an Sitzplätzen: 120 |
Problemlösen gilt als zentrale Zukunftskompetenz, die junge Menschen befähigt, komplexe Herausforderungen in einer dynamischen Lebens- und Arbeitswelt zu bewältigen (OECD: Taguma, Feron & Lim, 2018). Für den Technik- und Designunterricht ergibt sich daraus die Anforderung, Lernumgebungen zu gestalten, die kreatives, handlungsorientiertes und eigenständiges Problemlösen fördern.
Im Vortrag werden empirische Befunde diskutiert, die zeigen, dass Motivation und Interesse von Lernenden wesentlich durch aktive handwerkliche Tätigkeiten beeinflusst werden (Goreth, 2020). Anschließend wird ein Unterrichtssetting vorgestellt, das Bezüge zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) integriert und die Gestaltung einer Handyaufladestation als alltagsnahes Thema aufgreift, um technische, gestalterische und nachhaltigkeitsorientierte Fragestellungen zu verbinden.
Die Aufgabenstellung ermöglicht sowohl handlungsorientiertes Arbeiten anhand vorgegebener Planzeichnungen (Fertigungsaufgabe) als auch eigenständiges, problemlösungsorientiertes Gestalten (Konstruktionsaufgabe) und erlaubt ein vergleichendes Forschungsdesign. Eine Pre-Post-Untersuchung mit Kontrollgruppe (N ≈ 250, 7. Schulstufe) untersucht die Wirkungen unterschiedlicher didaktischer Zugänge.
Goreth, S. (2020). Problem- und Handlungsorientierung im Fachbereich Technisches Werken. transfer Forschung – Schule, 6, 158–166.
Taguma, M., Feron, E., & Lim, M. H. (2018). Future of Education and Skills 2030. OECD.