| Vortragender: | JProf. Dr. Johann-Nikolaus Seibert, RPTU Kaiserslautern-Landau |
| Co-Vortragender: | Dr. Christian Strippel, Ruhr-Universität Bochum |
| Weitere Co-Autoren: | Laura Leppla, Aimee Irgel |
| Datum: | Samstag, 28. März 2026 |
| Zeit: | 15:45 ‑ 17:00 Uhr |
| Beitrags-Nr.: | VC 28-026 |
In diesem Experimentalvortrag werden Experimente und korrespondierende Augmented-Reality-Anwendungen aus dem FCI-geförderten Projekt „AiR-Pollution – AlmostNano“ vorgestellt. Die UN-Nachhaltigkeitsziele 3 (Gesundheit und Wohlergehen) und 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden) fordern eine Verbesserung der Luftqualität durch Reduzierung der Luftverschmutzung. Ein wesentlicher Bestandteil der Luftverschmutzung ist – auch in Deutschland – weiterhin Feinstaub. Die Auseinandersetzung mit Ursachen, Wirkungen, Messungen und Maßnahmen zur Reduzierung von Feinstaub ist also ein Beitrag zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und einem gesundheitsbewussten Chemieunterricht. Im Rahmen des Projektes „AiR-Pollution – AlmostNano“ werden bestehende (Modell-)Experimente und Felduntersuchungen zur Feinstaubquellen und Feinstaubmessungen weiterentwickelt und korrespondierende Augmented-Reality-Anwendungen entwickelt. Durch die Verknüpfung erhalten Lernende ein Zugang zu den stofflichen Eigenschaften von Feinstaub und seinem Verhalten auf der Meso-Ebene. Dadurch trägt die Auseinandersetzung mit Feinstaub zur Messkompetenz bei, ermöglicht einen besonderen Zugang zum Stoff-Teilchen-Konzept, zur Gesundheitsbildung und zur Modellkompetenz. Im Vortrag werden die Experimente und AR-Anwendungen vorgestellt, sowie die Herausforderungen bei der Entwicklung diskutiert.