Gelingensbedingungen für den naturwissenschaftlich-informatischen Unterricht in Schulen
Vortragende: Julia Albicker, Universität Konstanz
Co-Vortragender: Prof. Dr. Johannes Huwer, Universität Konstanz
Datum:Freitag, 27. März 2026
Zeit:15:45 ‑ 16:15 Uhr
Raum:003 in E1 3
Beitrags-Nr.:VF 27-224
Hinweis:Anzahl an Sitzplätzen: 99

Die SuS heutiger Generationen wachsen in einem von Digitalisierung geprägten Umfeld auf. Damit die SuS die relevant gewordenen Technologien nicht nur anwenden, sondern verstehen und aktiv Einfluss darauf nehmen können, sind häufig Informatikkenntnisse erforderlich. Viele dieser Kompetenzen spiegeln sich in naturwissenschaftlichen Problemlöseprozessen wider [1] und können fächerübergreifend gefördert werden.
Das Projekt GeNIUS beforscht, unter welchen Bedingungen naturwissenschaftlich-informatischer Unterricht (NIU) gelingen kann. Nach dem Prinzip der partizipativen Aktionsforschung und des „design based research“ wurden in Zusammenarbeit mit Lehrkräften vier NIU-Szenarien entworfen und in Schulen erprobt. Die Szenarien wurden für den naturwissenschaftlichen Anfangsunterricht konzipiert und thematisieren unter anderem die Messwerterfassung mit Microcontrollern und eine KI-basierte Bilderkennung. Darüber hinaus werden algorithmische Strukturen über alle Sequenzen hinweg genutzt um naturwissenschaftliche Prozesse, wie die Durchführung eines Versuchs, darzustellen.
Dieser Beitrag präsentiert die Konzeption der vier Unterrichtssequenzen, gibt Einblicke in die Ergebnisse der Evaluation, wie unter anderem signifikante Lernzuwächse, und leitet daraus Gelingensbedingungen von NIU ab.

Referenzen:

[1] A. Banerji, C. Thyssen, B. Pampel & J. Huwer, Science Education and computer literacy–bringing together, what belongs together?!, CHEMKON 28.6. 2021, 263-265.