| Vortragender: | Hans-Jürgen Elschenbroich, Medienberatung NRW (i. R.) |
| Datum: | Freitag, 27. März 2026 |
| Zeit: | 12:00 ‑ 12:30 Uhr |
| Raum: | HS II in E2 5 |
| Beitrags-Nr.: | VM 27-215 |
| Hinweis: | Anzahl an Sitzplätzen: 200 |
Aus gutem Grund hieß das heute als Analysis bekannte Thema lange Zeit Infinitesimalrechnung. Es ging um infinitesimal kleine und um infinitesimal viele Größen, ihre Verhältnisse und ihre Summen.
Differenziale, Differenzialquotienten und infinitesimale charakteristische Dreiecke zur Untersuchung von Änderungen und sind historisch bedeutsame, aber mittlerweile weniger beachtete Konzepte, die insbesondere mit Leibniz verbunden sind, der einen inhaltlichen und formalen Kalkül entwickelte.
Dieser Leibniz-Kalkül prägte die mathematische Entwicklung, auch wenn ihm im heutigen Sinne die exakte Grundlegung fehlte. Vieles geht damit in der Schule intuitiv und leichter verständlich als mit dem epsilon-delta-Kalkül.
Im Vortrag geht es neben historischen Bezügen darum, wie wir diese Ideen heute mit digitalen Werkzeugen (hier: GeoGebra) dynamisch visualisieren und für die Schule didaktisch nutzbar machen können:
- Differenziale und Differenzialquotient
- Charakteristisches Dreieck
- Differentiograph und Integraph
- Richtungsfelder bei einfachen Differenzialgleichungen y‘ = f(x).
Wenn Sie ein mobiles internetfähiges Gerät (Laptop, Tablet) mitbringen, können Sie alle Beispiele auch damit verfolgen.