| Vortragender: | Dr. Hans-Otto Carmesin, Studienseminar Stade und Gymnasium Athenaeum |
| Datum: | Samstag, 28. März 2026 |
| Zeit: | 10:45 ‑ 11:15 Uhr |
| Raum: | HS II in E2 5 |
| Beitrags-Nr.: | VP 28-197 |
| Hinweis: | Anzahl an Sitzplätzen: 200 |
Mit dem Michelson Morley Experiment versuchte man eine Geschwindigkeit der Erde relativ zum adäquaten Koordinatensystem (AKS) zu finden, das die Natur richtig beschreibt, und in dem sich Licht ausbreitet.
Jedoch wurde keine solche Geschwindigkeit gefunden. Daher postulierte Einstein, dass sich Licht in jedem Koordinatensystem mit gleicher Geschwindigkeit ausbreitet. Das führte zur Relativitätstheorie. Jedoch wurde kein AKS ermittelt, stattdessen wurden alle Koordinatensysteme für gleichberechtigt erklärt. Das widerlegte aber schon das Foucault Pendel. Auch widerspricht dem die Internationale Astronomische Union (IAU), die ein Geocentric Celestial Reference System (GCRS) für den erdnahen Raum und ein Barycentric (fast heliozentrisches) Celestial Reference System (BCRS) fürs Planetensystem vorsieht.
Wir präsentieren Messverfahren für das AKS und zeigen damit für jeden Punkt P die Existenz und Eindeutigkeit der Geschwindigkeit des AKS. Wir zeigen auch, dass das AKS im Gravitationsfeld ruht.
Wir zeigen, dass bei einer im AKS ruhenden Uhr die kinematische Zeitdilatation ihren universellen Nullpunkt hat. Wir überprüfen das durch Versuchsmesswerte.
So erklären wir, warum der Michelson Morley Versuch keine Geschwindigkeit fand: Das Messgerät befand sich am Erdboden, der relativ zum AKS der Erde, also zum GCRS, ruht.
Ich präsentiere Erfahrungen aus dem Unterricht.
Carmesin, H.-O. (2025): On the Dynamics of Time, Space and Quanta. Berlin: Verlag Dr. Köster.