| Vortragende: | Dr. Stefanie Herzog, IQSH/IPN |
| Co-Vortragende: | Iris Weigt, IQSH/EUF |
| Datum: | Samstag, 28. März 2026 |
| Zeit: | 17:15 ‑ 17:45 Uhr |
| Raum: | HS III in E2 5 |
| Beitrags-Nr.: | VF 28-195 |
| Hinweis: | Anzahl an Sitzplätzen: 120 |
Im Vortrag wird ein in Erprobung befindliches Konzept vorgestellt, das den Sachunterricht der Grundschule mit dem Chemie- bzw. NaWi-Unterricht der Sekundarstufe I verbindet. Die Lernenden beider Stufen erstellen mit ihnen zugänglichen Mitteln kriteriengeleitet (audio-)visuelle Medien, um naturwissenschaftliche Phänomene mithilfe des Teilchenkonzepts zu erklären. Der Ansatz fördert sowohl Medien- als auch Kommunikationskompetenz: Die produzierten Artefakte werden adressatengerecht gestaltet für das eigene und bei den Sekundarstufenlernenden auch das andere, Grundschul-Erklärungsniveau.
Eine integrierte Reflexionsphase, in der beide Lerngruppen die Artefakte der jeweils anderen Stufe beurteilen, um dann perspektivisch einzelne mediale Elemente zu generieren, die von den anderen Lernenden medial ergänzt werden können, soll in Anlehnung an einen Design-Based-Ansatz erste Hinweise liefern, wie die unterschiedlich gewählten Erklärungsebenen (vgl. Mahaffy-Tetraeder) lernwirksam genutzt werden können. Neben exemplarischen Ergebnissen wird auch das Konzept der begleitenden Lehrkräftefortbildung vorgestellt. Abschließend besteht Raum für Fragen, Anregungen und Diskussion.