| Vortragender: | Prof. Dr. Stefan Zehetmeier, Universität Klagenfurt |
| Datum: | Samstag, 28. März 2026 |
| Zeit: | 14:15 ‑ 15:30 Uhr |
| Raum: | SR 6 in E2 4 |
| Beitrags-Nr.: | WF 28-185 |
| Plätze: | noch 30 Plätze frei |
Die Qualität von Schule und Unterricht ist ein zentrales Thema in bildungswissenschaftlichen und (fach-)didaktischen Diskussionen. Teil dieses Diskurses sind die Fragen, welche Kriterien dieser Qualität zugrunde liegen und wie Qualität erreicht, überprüft oder gesichert werden kann. Was ist eine gute Schule, was ist guter MINT-Unterricht? Welche Rolle spielen dabei Kompetenzorientierung, Fehlerkultur oder Kreativität? Der Workshop thematisiert insbesondere die Relevanz von Beobachtung und Hospitation von MINT-Unterricht. Zentrale Fragen dabei sind: Was sind Möglichkeiten und Grenzen von Unterrichtsbeobachtungen? Welche kognitiven Prozesse liegen der Wahrnehmung von MINT-Unterricht zugrunde? Der Workshop bietet den Teilnehmenden die Gelegenheit, diese und weitere Fragen kritisch zu diskutieren. Dabei steht die enge und gegenseitige Vernetzung von empirischen Ergebnissen und praktischen Implikationen im Mittelpunkt.
Die Teilnehmenden haben während des Workshops die Gelegenheit, an konkreten Unterrichtssituationen zu arbeiten. Sie lernen verschiedene Methoden der Evaluation, Reflexion und Beobachtung im MINT-Unterricht kennen. Insbesondere stehen dabei folgende Aspekte im Fokus: Unterrichtssituationen differenziert betrachten, diskutieren und bewerten; Daten und Interpretationen bewusst unterscheiden; Feedback konstruktiv geben und erhalten. Insgesamt wird den Teilnehmenden ermöglicht, ihre Reflexionskompetenz zu steigern und ihre Handlungskompetenz zu erweitern.