| Vortragender: | Marc Ebert, Universität Paderborn |
| Co-Vortragende: | Prof. Dr. Katrin Temmen, Universität Paderborn |
| Datum: | Samstag, 28. März 2026 |
| Zeit: | 12:15 ‑ 12:45 Uhr |
| Raum: | 001 in E1 3 |
| Beitrags-Nr.: | VF 28-181 |
| Hinweis: | Anzahl an Sitzplätzen: 99 |
In „Escape Games“ müssen die Teilnehmenden selbst als Protagonist*innen einer Geschichte verschiedene Rätsel lösen, um sich aus einer fiktiven Ausnahmesituation zu befreien. Dieses beliebte Spielekonzept hat in den letzten Jahren als „Educational Escape Games“ (EEG) vermehrt Einzug in den Bildungskontext gehalten, wobei besonders die MINT-Fächer gut für EEG geeignet sind. Auf Grund ihrer Praxisnähe lassen sich die Rätsel abwechslungsreich gestalten.
EEG zeigen zentrale Gestaltungselemente. Ein Narrativ zieht einen roten Faden durch das Spiel und lässt die Teilnehmenden selbst zu Protagonisten werden. Die Rätsel treiben die Handlung voran und tragen das Fachwissen, wobei die Hinweise eine Binnendifferenzierung ermöglichen und den Spielfluss durch Selbsthilfe unterstützen. Typische Materialien für die Rätsel sind Kodierscheiben, Zahlenschlösser, oder fachliche Komponenten (z.B. technische Bauteile, Chemikalien). Für Hinweise sind unterschiedliche Darstellungsformate, wie Texte, Bilder, oder Videos möglich (Langner et al., 2023). Dieser Vortrag über ein bestehendes EEG im Bereich Quantenphysik zeigt eine Möglichkeit, wie die verschiedenen Komponenten ineinandergreifen können und an welchen Stellen in der Unterrichtsreihe sie sich sinnvoll einbetten lassen.
Langner, A., Semmler, L., (2023): Digitale Educational Escape Games in der (Hochschul-)Lehre, DiCE-Tagung 2023 - Digitalisation in Chemistry Education, https://doi.org/10.22032/dbt.59420, S.2f.