Schrödingers Physik der Atome und des Comptoneffekts
Vortragender: Dr. Stephan Engelhard, Graf-Eberhard-Gymnasium Bad Urach
Datum:Samstag, 28. März 2026
Zeit:12:15 ‑ 12:45 Uhr
Raum:002 in E1 3
Beitrags-Nr.:VP 28-175
Hinweis:Anzahl an Sitzplätzen: 171

Auf der Suche nach einer Erklärung der Linienspektren angeregter Atomen und einer Theorie zu den von Bohr 1913 aufgestellten Postulaten veröffentlichte Schrödinger Anfang 1926 eine zu Heisenbergs Matrizenmechanik äquivalente Theorie, in der er das Elektron nicht durch einen Raumpunkt, sondern durch eine Funktion auf dem Raum beschrieb. Seine Theorie ermöglicht einen anschaulichen Zugang zu den abstrakten Begriffen der Heisenbergschen Theorie.
Der Vortrag beschäftigt sich mit Schrödingers Ideen zur Erklärung von Linienspektren und des Comptoneffekts. Die Theorie des Comptoneffekts findet einerseits eine Verallgemeinerung in der Quantenfeldtheorie und lässt sich andererseits als eine Verallgemeinerung der Theorie der Bragg-Reflexion verstehen.
Der Zugang zu Schrödingers Ideen wird durch eine Visualisierung der Dynamik mithilfe der App phyfunk unterstützt.