| Vortragender: | Dr. Christopher Kralisch, Institut für Didaktik der Chemie, Universität Münster |
| Co-Vortragende: | Lena Dorweiler, Institut für Didaktik der Chemie, Universität Münster |
| Weitere Co-Autoren: | Annette Marohn |
| Datum: | Freitag, 27. März 2026 |
| Zeit: | 14:15 ‑ 15:30 Uhr |
| Raum: | SR 10 in E2 4 |
| Beitrags-Nr.: | WC 27-159 |
| Plätze: | noch 23 Plätze frei |
Sichern Ihre Lernenden beim Experimentieren die Aussagekraft der Ergebnisse durch Kontrollansätze ab? Ermutigen Sie sie dazu, Experimente mehrfach zu wiederholen und im Versuchsprotokoll sorgfältig zu dokumentieren, um Reproduzierbarkeit zu gewährleisten?
Welche Wissenschaftskriterien berücksichtigen Sie bei der Planung von Experimenten?
Damit Lernende verstehen, wie Wissenschaft zu Erkenntnissen gelangt, sollte auch im Chemieunterricht darauf geachtet werden, die gängigen Kriterien der empirischen Wissenschaften einzuhalten. Hypothesen sollten falsifizierbar formuliert werden, Kontrollansätze systematisch geplant, Protokolle reproduzierbar dokumentiert und bei Schlussfolgerungen sollten Korrelationen von Kausalitäten getrennt werden.
Im Workshop wird vorgestellt, wie Sie Ihre Schülerinnen und Schüler auf dem Weg begleiten können, diese Wissenschaftskriterien beim Experimentieren zu erlernen und in einem nächsten Schritt auf gesellschaftliche Kontroversen (z. B. Nahrungsergänzungsmittel) anzuwenden.
Damit werden Bewertungskompetenzen geschult und Fähigkeiten erlernt, um Fakten von Fake News zu unterscheiden.
Die Lernmaterialien werden gemeinsam bearbeitet und für den eigenen Unterricht zur Verfügung gestellt.